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Island

Island - da denkt man sofort an Geysire, Gletscher, Wasserfälle und Vulkane (die hin und wieder recht launisch sein können..).

Aber in erster Linie denkt man natürlich an die fast 5000 km lange Küstenlinie, die wunderschönen Fjorde und natürlich an den geradezu fast unglaublichen Fischbestand. Kaum ein Angelreiseziel machte in den vergangenen Jahren soviel von sich reden, wie die Insel im Nordatlantik, wo der warme Golfstrom und der kalte Ostgrönlandstrom aufeinander treffen und rund 270 verschiedenen Fischarten einen Lebensraum bieten - von den zahlreichen hier vorkommenden Walarten einmal abgesehen.


Westfjorde

Wirft man einen Blick auf die Landkarte, wird man schnell feststellen, das weite Teile der isländischen Küstenlinie völlig frei und ungeschützt den Launen des Atlantiks ausgesetzt sind. In den Westfjorden findet man hingegen eine Fjordregion vor, die an Norwegen erinnert und - je nach Windrichtung - auch bei frischeren Winden oft noch eine Möglichkeit bietet, um sich einen relativ gut geschützten Platz zum Fischen zu suchen. Der Eisfjord (Isafjord) ist der größte Fjord der Region und schneidet etwa 75 km ins Landesinnere ein.


Sudureyri und Flateyri

Das Gebiet der Westfjorde ist groß und so stellt sich einem natürlich die Frage, wo genau man hinfahren soll. Die kleinen Fischerorte Sudureyri und Flateyri haben beide eine Lage die perfekter kaum sein könnte, da man in relativ kurzer Anfahrtszeit die Top-Angelplätze auf dem offenen Meer erreichen kann. Boote aus anderen Regionen der Westfjorde kommen oft trotz sehr langer Anfahrtswege hierher, um an diese Hot Spots auf Großdorsch, Seewolf und Heilbutt zu fischen.

 


Die Fischerei

Über die fischereilichen Möglichkeiten auf Island konnte man sicherlich viele Seiten füllen. In den vergangenen Jahren ist in den einschlägigen Fachmagazinen jedoch so viel hierüber berichtet worden, dass man eigentlich schon fast keine Worte mehr hierzu verlieren muss. Der Dorschbestand ist unvorstellbar gros – um gezielt auf die kapitalen Fische (die nicht selten die 25kg-Marke knacken) zu angeln, sollte man Gummifische der Größe XXL, oder ganze Seelachse (um 35 cm) an der Doppelhakenmontage anbieten. Auch die Seewolffischerei ist außergewöhnlich gut – wer im Mai/Juni kommt, kann hier wahre Sternstunden erleben. ... und dann ist da natürlich noch der Heilbutt ... zugegeben – die Flachmänner fängt man auf Island nicht jeden Tag, aber wenn mal ein Butt beißt, dann ist es nicht selten ein Fisch jenseits der 50kg-Marke. Es wurden schon Fische bis 219 kg gelandet…..Um die Heilbutt-Bestande noch zu verbessern, haben die isländischen Behörden 2012 ein Fangverbot für den Heilbutt verhängt und seitdem fischen die Berufsfischer nicht mehr gezielt auf die Platten, da sie hiermit nichts mehr verdienen können. Dies sollte sich insbesondere für die Angler langfristig auszahlen. Wer z. B. beim Angeln auf Großdorsch einen großen Heilbutt fängt, der zu verletzt ist, um ihn zurückzusetzen, der soll diesen Fisch dann trotzdem im Hafen anlanden – die Erträge die hieraus erzielt werden, fließen dann der Fischereiforschung zu.

 

Bootsführerschein auf Island

Es wurde schon eine ganze Zeit darüber diskutiert - nun ist es amtlich:
Alle Bootsführer benötigen künftig für die Boote auf Island einen gültigen Sportbootführerschein.

Wer einen solchen nicht vorweisen kann, für den gibt es glücklicherweise trotzdem noch eine sehr gute Möglichkeit: Mann kann dann auch vor direkt vor Ort einen kleinen Test absolvieren, auf den man sich bereits vorab sehr gut unter http://plato.is vorbereiten kann.

Beachten Sie auch bitte unbedingt die Einreisebestimmungen; insbesondere sofern Sie kein EU-Bürger sind. Alle notwendigen Informationen hierüber erhalten Sie von der Botschaft Islnds, Tel.: +49-(0)30-50 50 40 00